Workshop “Idee sucht Raum”

Workshop "Idee sucht Raum"

Die »Bürger. Macht.Ideen.«- Gruppe hat lange nichts von sich hören lassen – vor allem weil so ein Projekt neben sehr viel Spass auch sehr viel Arbeit bedeutet und wir diesen Sommer eine Pause benötigten –
weitergedacht haben wir trotzdem und eine Idee entwickelt, die das Vorhaben über das Jahr fortführt.

Angedacht ist eine Internetseite, die einen Überblick über leerstehende Ladengeschäfte bietet, die zeitlich begrenzt genutzt werden können, gleichzeitig sollen Ideen und Vorhaben für leerstehende Räume vorgestellt werden. Ziel ist es, dass über diese Internetseite Ideen Räume finden und Räume Ideen.
Ein Verein möchte z.B. eine Ausstellung umsetzen, ein Kunsthandwerker sucht einen Präsentationsort, Schülerinnen und Schüler  möchten ein Ladenprojekt ausprobieren,  eine Malerin eine temporäre Galerie eröffnen, ein Vermieter sein leerstehendes Ladengeschäft mal wieder durchlüften – auf der Internetseite sollen all diese möglichen Vorhaben zusammen finden.
Die Seite ist mittlerweile programmiert aber noch nicht fertig, es fehlen Ihre Anmerkungen und Anregungen und natürlich Ihre Ideen, deshalb laden wir Sie recht herzlich am 26. September, 19 Uhr in den  Rathaussaal ein. Wir möchten das Vorhaben und die Seite vorstellen und darüber mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Es freut sich Ihr »Bürger. Macht. Ideen«. Team

Info

Idee sucht Raum

Idee sucht Raum

Am vergangen Sonntag stellten wir zum ersten mal die Idee der Webseite für Leerstandsmanagement und Zwischennutzung in Bischofswerda vor. Während wir Ideen sammelten und festhielten, informierten wir auch über den Workshop-Termin am 26. September im Rathaussaal.

 

Weltkindertag am Sonntag

Weltkindertag am Sonntag

Wir danken allen engagierten Helfern und den vielen Bürgern dieser Stadt, die den Weltkindertag und den Brunch der Kulturen zu einem solch großartigen Tag haben wachsen lassen. Insbesondere sei folgenden Gewerbetreibenden für Sach- und Geldspenden gedankt, die dem Brunch und dem Mal- und Zeichenwettbewerb als Preise zuflossen:

Weltkindertag BischofswerdaAugenoptik Kummer, Balance Gesundheitsstudio, Bistro-Döner-Haus Biliz, Blumenhaus Simke, Buchhandlung Heinrich, Bürobedarf Förster, Chemische Reinigung Lehmann, Drogerie Winter, Foto Schaarschmidt, Foto Skalla, Goldschmiede Bauer, Handelsgärtnerei Teich, Hotel Evabrunnen, Küche Aktiv, Lederwaren Renger, Malermeister Ingolf Bannert, Naturheilpraxis Annegret Braune, Neue Apotheke, Optik Grünberg, Optik Plüschke, Peppermint, Private Holding GmbH, Raumausstatter Scheunig, Reisebüro Bury, Reisebüro Martin, Spielzeug-Ring Kletz, Tonerstation Thomas Jäger, Weinperle, Wodner Uhren & Schmuck, Wolle – Hobby – Handarbeiten Gudrun Israel, X-Cut-Friseure Kathleen Koitsch, Zoo-Angel-Shop Heinke

Weiterhin gilt ein Dank dem Mosaika e.V., der Stadt Bischofswerda, dem Chamäleon e.V. und dem Freizeitzentrum Regenbogen e.V..

Freitag

Freitag

Als wir im Frühjahr über der Planung unseres Programms saßen ahnten wir nicht, dass die geplante Podiumsdiskussion “Die humane Gesellschaft” , in der es um das Thema “Willkommenskultur” gehen sollte, von den aktuellen Geschehnissen eingeholt würde. Und so ordneten wir am gestrigen Freitag unser Programm der vom Oberbürgermeister einberufenen Bürgerversammlung unter und nahmen selbst daran teil.

Festhalten wollten wir allerdings an der geplanten Lesung mit Jürgen Teipel, die dann auch in der ehemaligen Kellerdisko stattfand. In gemütlicher Atmosphäre, die aufgrund ihrer Unberührtheit in den letzten 20 Jahren nicht besser zu einer Reise in die Musikgeschichte hätte passen können, trafen sich ca. 35 Zuhörer und kamen in rund 2 Stunden mit dem Autor ins Gespräch.

Und dann: Nebel, Strobo, Bass! ZYCLON, MYCEE und DUSK zelebrierten die elektronische Musik auf dem Land. Wer diesen Abend verpasst hat, wird wohl weitere 20 Jahre auf die nächste Kellerdisko warten müssen :-)

3 Orte – 3 Themen

3 Orte - 3 Themen

Kultur und Wirtschaft werden häufig als gegensätzliche Pole angesehen, die sich nicht
miteinander vereinbaren lassen. Aber geht diese Sichtweise nicht an der Realität vorbei?
Inwieweit braucht Wirtschaft Kultur und Kultur Wirtschaft?”

Über die Bedeutung von Kultureinrichtungen vor allem jenseits der Großstädte
diskutierten am gestrigen Tag unter anderem: Prof. Dr. Matthias Theodor Vogt (Professor für Kulturpolitik
und -geschichte an der Hochschule Zittau/Görlitz, Leiter des Instituts für kulturelle
Infrastruktur Sachsen), Claudia Syndram (Mitbegründerin der Kulturpaten Dresden
und künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für bildende
Künste Dresden/Career Service) und Wilfried Rosenberg (Bundesverband mittelständischer
Wirtschaft, Leiter des Kreisverbandes Oberlausitz). Die Moderation übernahm: Britt Schlehahn (Kulturhistorikerin).

Sebastian RingelIm Anschluss entwickelte Sebastian Ringel mit dem ihm eigenen humorvollen, kritischen aber auch liebevollen Blick Zukunftsszenarien für Bischofswerda und las aus seinem Buch “5,8 Menschen”.

Der Nachmittag gehörte Thomas Bröse alias DJ György De Val. Er gehört zu den besten Breakbeat-DJs der Dresdner Szene und gab Einblicke in die Grundlagen des Mixens und Scratchens mit Vinylplatten. Immer präsent sein Gefühl für Musik, eine Voraussetzung für gutes DJing jenseits der “Sync-Button-DJs”. DJ Workshop mit DJ György De Val

shakespeare & cello

shakespeare & cello

Renate Preuß und Dr. med. FickerMit einem Zitat aus “König Lear” eröffnete Dr. med. Ficker den gestrigen Abend zum Thema Demenz. Die Veranstaltung im Rahmen unseres Projektes war als ­Dialog-Lesung ­angelegt. Dr. med. Friedemann Ficker aus Dresden, Facharzt für Psychia­trie, Neurologie und Psycho­therapie, stellte die Demenz aus der Sicht des Mediziners vor, nannte Symptome, beschrieb den Krankheitsverlauf. Diesen theoretischen Abschnitten folgten Zeilen aus Renate Preuß Buch. Gerade gehörte, teils auch ab­strakte Fakten wurden so anfassbar, verständlich – und bedrückend real. Organisiert wurde die Lesung von der Volkssolidarität Kreisverband Bautzen e.V.

Bereits am Nachmittag spielten SchülerInnen im Bürgercafé klassische Stücke und moderne Improvisationen für Klavier und Cello. Bei einer Tasse Kaffee und Gesprächen verwandelte sich unser zentraler Anlaufpunkt zu einem Ort der Entspannung und kurzen Auszeit für unsere Besucher.

 

Quo Vadis Fronfeste?

Quo Vadis Fronfeste?
(Im Podium: Frank Mehlhose und Björn Teichmann v.l., Foto: N. Reitner)

(Im Podium: Frank Mehlhose und Björn Teichmann v.l., Foto: N. Reitner)

Es ist wohl unumstritten das älteste Gebäude in Bischofswerda, aber auch eines der interessantesten Denkmale der Stadt: Die Fronfeste. Seit Jahren spottet das Gebäude jeder Statik, wenn man es von außen betrachtet.
So geründete sich im Dezember 2010 ein Verein, der sich zur Aufgabe machte, “ein Stück Geschichte der Region für die folgenden Generationen zu bewahren.” Vorsitzender Frank Mehlhose gab am Dienstag in einer Podiumsdiskussion mit Björn Teichmann (Büro für urbane Projekte) ausführlich Einblick in die aktuelle Arbeit und den derzeitigen Stand der Entwicklungen rund um das historische Gebäude. In einer regen Diskussion beteiligten sich BürgerInnen am Gespräch und es war zu spüren, dass die Fronfeste auch einen emotionalen Wert für die Bischofswerdaer besitzt.
Ein aktueller Spendenaufruf des Vereins soll die finanziellen Mittel für den endgültigen Kauf des Gebäudes in die sicheren Hände des Vereins ermöglichen: Spendenaufruf

Tag 2

Volles Haus gestern beim Podiumsgespräch zum Thema “Gehen. Bleiben. Wiederkommen.” (Should I stay or should I go?) Junge Menschen aus Bischofswerda diskutierten im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Prof. Große. Die SchülerInnen des Goethegymnasiums und der Oberschule Bischofswerda gingen den Fragen nach:  Warum gehen junge Leute weg?, Warum bleiben sie?, Was kann getan werden, dass sie wiederkommen? Die Moderation übernahm Marlen Martin aus dem Team “Bürger.Macht.Ideen.” (Fotos: N.Reitner)

 

Tag 1

Was für ein Auftakt! Hunderte Besucher strömten in unser Bürgercafé und in die Ausstellungen. Das ehemalige Sparkassengebäude am Altmarkt 8 erwies sich als perfekte Anlaufstelle für unsere diesjährige Projektwoche. Neben den drei Ausstellungen, verteilt über zwei Etagen, fanden auch für den Tanztee der Volkssolidarität und den Bandauftritt des Goethegymnasiums unsere Gäste ausreichend Platz.
Bereits am Vortag eröffnete das Bürgercafé und die Ausstellungen rund um den Altmarkt. Der Chamäleon KultTour e.V. lud gemeinsam mit Bischofswerdaer Künstlerinnen zum Malen auf dem Marktplatz ein.
Impressionen vom 12. und 13. September (Fotos: N.Reitner)

Tag -2

Tag -2

So, jetzt hat auch der Museums- und Geschichtsverein sein Quartier bezogen. Die Ausstellung am Altmarkt 21 zeigt das Tätigkeitsfeld des Vereins, zeigt Möglichkeiten der Mitarbeit und präsentiert ausgewählte Objekte der Stadtgeschichte. Start am Samstag um 16 Uhr und geöffnet am kommenden Sonntag von 10 bis 20 Uhr sowie in der Projektwoche zwischen 16 und 18 Uhr.